Master Entwurfsprojekte

 

WiSe 20/21: Flingern Aufgemischt (M3 Mischung im Block)

Der Düsseldorfer Stadtteil Flingern zeichnet sich als Schnittstelle heterogener Bebauungsstrukturen aus, in der sich die einzelnen Atmosphären in unübersichtlichen Raumstrukturen verlieren. Die aktuelle Situation verlangt nach einer Strukturierung des Stadtteils sowie neuen Impulsen für eine nachhaltige und resiliente Stadtentwicklung. Unter der Leitidee der Mischgenutzten Stadt werden flexible Nutzungs- und Gebäudetypologien entwickelt, die behutsam mit bestehenden Strukturen umgehen und diese um neue Angebote ergänzen. Der klar definierte Freiraum entlang der bestehenden Bahngleise verbindet einzelne Teilbereiche und verleiht dem Quartier ein identitätsgebendes Element. Die Bedeutung der Achse wird durch offene und transparente Erdgeschosse verstärkt, die die Thematik von Handwerks- und Produktionsbetrieben in den Stadtraum tragen.

Bearbeitet von: Isabel Behne, Alena Cohrs, Linda Neumeier

   

WiSe 20/21 | Johannes-Göderitz-Preis "Die Neue Stadt"

Mit dem Braunkohleausstieg steht dem Rheinischen Revier ein umfangreicher Wandel bevor. Im Zuge dessen wird am Tagebausee Garzweiler eine neue Stadtgründung vorgeschlagen, die dem Siedlungsdruck der umliegenden Metropolregionen begegnet und dabei ein nachhaltiges Flächenmanagement verfolgt. Als Keimzelle für die neue Stadt am Tagebausee Garzweiler dient das Dorf der Olympischen Spiele 2032 in der Region Rhein-Ruhr. Hieraus kann sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten eine lebendige, resiliente und flexible Stadt entwickeln, die viel Lebensqualität für eine bunte, basisdemokratische und vernetzte Gesellschaft bietet. Zentrale Entwurfsthematiken waren hierbei der Umgang mit den ehemaligen Dörfern und Strukturen, die durch den Tagebau verloren gegangen sind, die Ausbildung eines polyzentralen Systems für eine „Stadt der kurzen Wege“ sowie die Lage am Ufer des Tagebausees und die Verknüpfung von Wasser und Land durch die neue Stadt Püttweiler.

Bearbeitet von: Paula Erckmann und Eva Krings

 
 
 
 

WiSe 20/21 | RE LAB - Urbane Ressourcen im Klimaquartier

Das ehemalige Areal der Lützow-Kaserne steht im Fokus einer nachhaltigen kreislaufgerechten Quartiersentwicklung. Als zentrale Anlaufstelle für den Umgang mit sekundären Materialien entwickelt sich das Re-Lab zum Pionierprojekt. Das Ensemble aus multifunktionaler Re-use-Halle, dem Material-Kaufhaus sowie einem Innovationszentrum mit Start-up-Inkubator demonstriert, wie nachhaltige Konzepte im Alltag umgesetzt werden können. Der Platz, um welchen sich die Bauten gruppieren, bildet dabei als Aktionsraum, Aufenthaltsort und Verbindung ins Grüne eine Schlüsselrolle im städtebaulichen Gefüge.

Bearbeitet von: Katharina Heinze und Sara Wendler