anything goes! Matinee: 2. Februar

27.01.2014

Ausstellung zur neuen Lust am Material in der Architektur
Eine Ausstellung des M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW

Heute forschen Ingenieure für kühne Konstruktionen an leichten, aber gleichzeitig extrem belastbaren Werkstoffen. Architekten suchen für die scheinbar unendliche Formvielfalt nach Materialen mit neuen Anmutungen für eine veränderte Ästhetik. Materialeigenschaften, deren Verhalten heute am Computer simuliert werden kann, beflügeln die Formfindung.

Die Wahl von Materialien und Werkstoffen ist entscheidend für die Formfindung. Hier setzt die Ausstellung an: Sie zeigt aktuelle Beispiele neuer Formensprache durch neue Materialien. Noch nie in der Geschichte der Architektur stand eine solche Fülle an Werkstoffen zur Verfügung. Vielleicht ist es erstmals in der Architekturgeschichte möglich, dass Baukörper, tragendes Skelett und Oberfläche keiner Einschränkung mehr durch das Material unterliegen - Anything goes!?!

Die Ausstellung wird vom 19.Januar bis zum 21. Februar 2014 im Atrium der CARPUS+PARTNER AG, Forckenbeckstr. 61, 52074 Aachen, gezeigt.
Öffnungszeiten: montags bis freitags: 8.30 bis 17.30 Uhr und zu den Material-Matineen an den Sonntagen. Besonders hingewiesen sei auf die Matinee:

Material und Konstruktion - Diskussion
2. Februar 2014, 11 Uhr
Die Optimierung bekannter Baustoffe wie die Bewehrung von Beton mit Glas- oder Carbonfasern eröffnet neue Horizonte für die Konstruktion. Wissenschaftler der Institute für Baukonstruktion, Massivbau und Textiltechnik der RWTH Aachen diskutieren die neuen Möglichkeiten.

Gefördert durch das Ministerium für Bauen, Wohnen Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur NRW.