Studierende der RWTH lenken den Blick auf die Auswirkungen der Armut

Armut wohnt beengtSandra Hortz
16.07.2008

«Armut wohnt beengt» ist eine Aktion, die die Menschen in Aachen auf das Thema Armut und deren räumliche Folgen aufmerksam machen möchte.
12 Studierende des Lehrstuhls für Planungstheorie und Stadtentwicklung haben seit dem WS 2007/08 an einem Konzept gearbeitet, das vor allem Menschen ansprechen soll, die sich nicht so intensiv mit dem Thema Architektur beschäftigen.
Dabei entwickelte die Gruppe die Idee des «Armutstempels», dessen Umsetzung nun in der Innenstadt zu sehen ist. Das Design der weißen Großflächenplakate ist einheitlich gestaltet. In roter Schrift ist auf jedem Plakat ein Statement zu den Auswirkungen von Armut «aufgestempelt».
Die Aktion dauert bis zum 21. Juli. Zu sehen sind die Plakate in den Bereichen Königstraße/Mauerstraße, Lochnerstraße/Mauerstraße, Bushof, Sandkaulstraße und Templergraben.
Homepage: Armutsstempel