Stegreif: Neue Belanglosigkeiten der intelligenten Stadt

  Verschiedene Stadtmöbel in der Aachener Innenstadt Urheberrecht: © städtebau
 

Wintersemester 2021/22

Dauer: 1 Semester

Inhalt

Ganz nach Lampugnani sind es grade die urbanen Belanglosigkeiten, also die kleinen Stadtraumdetails, wie Stadtmöbel, Brunnen oder Poller, die ein Stadtbild prägen und so einzigartig machen. Neben Objekten wie Bänken, die seit jeher den Stadtraum funktional (und optisch) aufwerten, sind es auch technische Infrastrukturen, wie z.B. Telefonzellen, die neue Mehrwerte mit sich bringen und gleichzeitig das Stadtbild prägen (Bsp. Telefonzelle in Großbritannien von Architekt Sir Giles Gilbert Scott).

Aktuell drängen immer mehr technische Infrastrukturen für intelligente Städte in den urbanen Raum. Von neuen 5G-Sendeanlagen bis zur Sensorik zur Parkraumüberwachung. Viele der Anwendungen für Smart Cities bringen physische Komponenten mit, die oftmals städtebaulich vernachlässigt werden und unsere Städte aktuell eher abwerten, als ihnen einen einzigartigen Charakter zu verleihen.

Aufgabe des Stegreifs ist es Smart City-Infrastrukturen für vorgegebene Orte in Aachen zu entwerfen, die zum einen das Stadtbild aufwerten und gleichzeitig die neuen Funktionen, die durch solche Infrastrukturen erst möglich werden, zu kommunizieren. Ziel ist es die neuen Mehrwerte intelligenter Städte für die Bevölkerung greifbar zu machen und dabei den Charakter des Ortes zu prägen / weiter zu entwickeln.

 

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