Aktuelles

 

Ausstellung "Inside Out Rothenburg ob der Tauber" im RothenburgMuseum

Ausstellungsflyer © städtebau

Studentischer Indeenwettbewerb des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen wird ausgestellt

Mit dem studentischen Wettbewerb „Inside Out Rothenburg ob der Tauber“ des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen der RWTH Aachen ziehen ungewöhnliche, junge und – ja, revolutionäre Ansichten einer altehrwürdigen Stadt in das RothenburgMuseum ein.

Die Entwürfe der Masterstudierenden der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen decken eine große Bandbreite verschiedener Ansätze zum Umgang mit der städtebaulichen Eingangssituation am nordöstlichen Stadteingang, dem Stadtraum vor dem Würzburger Tor ab. Von der Reaktivierung und Neudefinition des Stadtgrabens, über experimentelle Eingriffe in die Stadtmauer bis hin zu grenzüberschreitenden „Kultur-Gärten“ stellen die studentischen Konzeptionen architektonische Gegenentwürfe zu dem „Rothenburger Weg“ der Altstadt dar.

Die Entwürfe zielen bewusst darauf ab, neue Perspektiven für die Weiterentwicklung Rothenburgs aufzuzeigen und stellen dar, inwiefern neue Impulse gesetzt werden könnten. Vor allem sollen sie sich zum Innen und Außen, zum vor und hinter der Stadtmauer, zu „Inside/Out“ klar positionieren und dabei Themen wie Tourismus, Bildungsmöglichkeiten, Mobilität und vor allem die lokale Identität und Partizipation der Einheimischen am Stadtgeschehen abseits des Tourismus mitdenken.

Mit der Ausstellung will das RothenburgMuseum bewusst provozieren und zur Auseinandersetzung mit der Stadtentwicklung und der Stadtgeschichte Rothenburgs einladen.

Die Ausstellung wird vom 7. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023 im Sommerrefektorium des RothenburgMuseums zu sehen sein. 

Die Eröffnung der Ausstellung „Inside Out Rothenburg ob der Tauber“ fand am 7. Oktober um 10 Uhr mit der Prämierung der besten Gestaltungsentwürfe durch eine Fachjury unter Vorsitz von Frau Prof. Ing. Christa Reicher und Verleihung der von Christian Mittermeier, Mittermeiers Hospitality GmbH & Co KG gestifteten Preisgelder statt.

Zur Website des RothenburgMuseum

 
 

Professorin Christa Reicher für ihr Lebenswerk geehrt

Portrait von Christa Reicher © Peter Winandy

Professorin Christa Reicher, Inhaberin des RWTH-Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen, wurde mit dem Großen Preis für Baukultur des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e.V. (DAI) geehrt.

Zur Pressemitteilung

Zum Beitrag der RWTH

 
 

„Mach Mal Platz!“ in der Erprobungsphase

teaser bild mit Foto vom Talbot Parkplatz © städtebau

Gemeinsam mit Uni.Urban.Mobil haben Studierende unseres Lehrstuhls und Instituts für Städtebau am Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW teilgenommen. Die Ergebnisse zu einer nachhaltigen Umgestaltung des Talbot-Parkplatzes zu einer klimafreundlichen Multifunktionsfläche wurden bereits im Frühjahr gewürdigt. 

Bestandteil des Wettbewerbs ist die Erprobung der angedachten Ansätze. 

Mit einer temporären Aneignung von 12 Parkplätzen setzte das Projekt „Mach mal Platz!“ erste Impulse für multifunktionale Nutzungsmöglichkeiten von Parkplätzen. 

Vom 01.10 - 16.10.2022 konnten Besuchende an Aktionen wie Workshops, Stadtspaziergängen und an der Gestaltung eines rieseigen Tape-Art-Kunstwerks teilnehmen oder auf einem der grünen Rasenteppiche in der Sonne pausieren. 

Details über die Aktionswoche können dem Programm entnommen werden.

Hier geht es zum Programm

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die Ermöglichung und die engagierte Teilnahme an dem Projekt „Mach mal Platz!“. 
 

 
 

Revier2030#Zukunftsräume. Wieviel Raum braucht der Strukturwandel?

Prof. Christa Reicher hält einen Vortrag © städtebau

Die Fachveranstaltung am 15.09.2022 in der Reihe „Revier2030“ hat sich der Raumstrategie für das Rheinische Revier und der Tage, wie gute Orte des Lebens und Arbeitens entstehen können, gewidmet. 

Christa Reicher hat einen Einblick in die Raumstrategie 2038+ gegeben. Die Diskussionsrunde mit Ministerin Mona Neubaur, Minister Oliver Krischer u.a. hat die Konflikte und Herausforderungen der Raumentwicklung beleuchtet. 

 
 

Stegreifausstellung Sammelbau

Parkplatz und Unigebäude © städtebau

Im Zuge des Sommerfestes der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen University am 16.09.22, werden Stegreifentwürfe zur Umgestaltung der Campusflächen rund um den Sammelbau ausgestellt. 
Die Konzepte wurden von Masterstudierenden der Architektur und des Städtebaus zum Themenfeld „Urban Wellbeing & University Campuses“ im Zuge eines Forschungsfeldes mit angegliedertem Stegreifentwurf entwickelt und adressieren neben der Steigerung von „Urban Wellbeing“, innovative Nutzungen, Lern- sowie Aufenthaltsorte und setzen damit neue Impulse für den Urbanen Campus Mitte. 

 
 

IDEA League Summer School "When Science Meets Art" für den Klimaschutz auf dem Universitätsgelände

Summer School_erster Tag_roter runder Teppich Picknick vor dem RWTH Super C Gebäude © Miriam Hamel

Die IDEA League Summer School "When Science Meets Art for climate action at university campuses" war eine fünftägige Sommerschule, die eine Plattform für den Wissensaustausch und den Aufbau von Kapazitäten für den Klimaschutz bot. Bei den Teilnehmern der Sommerschule handelte es sich um Master- und PhD-Studierende der IDEA-League-Universitäten aus verschiedenen Studienbereichen, darunter Architektur und Stadtplanung, Landschaftsdesign, Ingenieurwesen und Politikanalyse, Verkehrsanalyse, Bauwesen und Robotik, Betriebswirtschaft, Umweltwissenschaften und Computerwissenschaften. Auch geografisch waren die Teilnehmer breit gefächert, darunter europäische Länder und Jordanien, Iran, Kolumbien, Argentinien, Kanada, China und Singapur. 

Der erste Tag begann mit einer Eröffnung und Einführung in das Thema und das Programm der Sommerschule durch Dr. ir Ceren Sezer, die Koordinatorin der Sommerschule. Prof. Christa Reicher, Direktorin unseres Lehrstuhls für Städtebau, und Prof. Ute Habel, Prorektorin für Internationale Beziehungen der RWTH, begrüßten die Studierenden mit ihrer Rede zur Internationalisierung unserer Universität und des Masterstudiengangs Transforming City Regions. Der Tag wurde fortgesetzt mit Vorträgen von Prof. Christa Reicher über nachhaltige urbane Transformation, Prof. Antonelli Monti über lokale Energiesysteme, Prof. Niklas von der Assen über Zirkularität für klimaneutrale Städte und Prof. Eugenio Morello über die Universität als Living Lab. Die Teilnehmer beendeten den ersten Tag mit einem Picknick auf dem "roten Teppich" vor dem SuperC-Gebäude. 

Der zweite Tag begann mit einer Einführung in kunstbasierte Methoden und Klimainstrumente durch Miriam Hamel und Claire Waffel. Es folgte eine interaktive Sitzung zum Thema "Wie folgt diese Sitzung dem Klimawandel?", in der die Teilnehmenden über ihre Erfahrungen mit dem Klimawandel aus persönlicher und beruflicher Sicht reflektierten. In den folgenden drei Tagen arbeiteten die Teilnehmer in Gruppen an der Reflexion der in den Vorlesungen behandelten Themenschwerpunkte mit verschiedenen Klima-Tools. Sie führten Feldforschung auf dem RWTH Aachen Campus durch, um mit Hilfe von kunstbasierten Methoden wie Beobachtung, Skizzieren, Filmen und Fotografieren empirische Beweise zu sammeln. Rikisaburo Sato, ein Filmemacher, schloss sich dem Team an und leitete den Filmprozess. Die Teilnehmenden präsentieren ihre Arbeit am letzten Tag in Form eines Kurzfilms. Die Sommerschule endet mit einer Diskussionsrunde und einem gesellschaftlichen Ereignis.

Während der Sommerschule besuchten die Rektoren der IDEA League, Prof. Ulrich Rüdiger RWTH Aachen, Prof. Tim van der Hagen Technische Universiteit Delft, Prof. Stefan Bengtsson Chalmers University of Technology, Prof. Günther Dissertori ETH Zürich, Prof. Donatella Sciuto (Vizerektorin) Politecnico di Milano, und Generalsekretärin J. Leslie Zachariah-Wolff die Sommerschule im Rahmen einer interaktiven Sitzung zum Thema Klimaschutz an Universitäten. 

Wir danken Frau Elina Krause vom RWTH International Office und Frau Seher Ulusoy vom RWTH-Lehrstuhl für Städtebau für ihre Unterstützung bei der Durchführung dieser Sommerschule. 

 
 

Ideen zur Umgestaltung des Luisenhospitals!

Rückseite und Innenhof des Luisenhospitals © städtebau

Studierende des Masters Stadtplanung und des Masters Architektur haben im Rahmen eines Studierendenwettbewerbs des Evangelischen Krankenhausvereins zu Aachen Entwürfe für die Umstrukturierung des Luisenhospitals Aachen erarbeitet. Im Zuge einer öffentlichen Präsentation der Studentenbeiträge auf dem Areal des Luisenhospitals, am 04. Mai 2022, prämierte eine Jury aus Vertreter*innen des Evangelischen Krankenhausvereins zu Aachen und des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen den Siegerbeitrag. Im Anschluss wurden die besten Studentenbeiträge im Foyer des Luisenhospitals öffentlich ausgestellt.
Grundlage für die Arbeit der Studierenden ist ein Areal, welches seit den 70er Jahren regelmäßig erweitert und umgebaut wurde, es entstand ein komplexes und hoch verdichtetes Ensemble aus verschiedensten Gebäudeteilen. Durch die Umgestaltung der Erdgeschosszone sollten die unterschiedlichen Gebäudeteile besser miteinander verbunden werden und die Orientierung innerhalb der Struktur vereinfacht werden.
Dazu wurde die Eingangssituation von der Ecke Boxgraben, Weberstraße detailliert entworfen. Ziel war es, diese neu zu organisieren, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit zum Stadtraum zu verbessern und den Weg vom neuen Parkhaus in das Krankenhaus zu optimieren. Damit verbunden war auch eine Umorganisation und Neugestaltung aller Freibereiche des Areals.
 

 
 

REBUILD REVIER - Morschenich

Ausschnitt des Youtube Videos © städtebau

Am 14.06.2022 wurde der Beitrag „Rebuild Revier“ im Projekt “Rheinisches Revier - Jugend gestaltet den Strukturwandel” des Vereins ANTalive e.V. (zdi Zentrum NRW) im Rahmen des Bundesmodellvorhabens „Unternehmen Revier“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Der Beitrag wurde vom Lehrstuhl und Institut für Städtebau der RWTH Aachen im Rahmen des Verbundforschungsprojektes DAZWISCHEN in Zusammenarbeit mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und dem Revierknoten Raum durchgeführt.

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der zwei teilnehmenden Schulen, Burgau Gymnasium Düren und Gesamtschule Merzenich / Niederzier wurden an den Standorten Düren Merken und Morschenich (alt) zukunftsweisende und innovative Entwurfskonzepte erarbeitet. Dafür haben die Schülerinnen und Schüler über die letzten Monate Einblicke in den Strukturwandel, sowie dem Entstehungsprozess städtebaulicher Konzepte erhalten. Mit Unterstützung der Experten haben die Jugendlichen eigenständige Bestandsaufnahmen vor Ort durchgeführt und städtebauliche Leitbilder erstellt. Die spannenden Ideen wurden anschließend in Raumkonzepte übertragen und mithilfe von Minecraft in 3D modelliert.

Die Resultate wurden somit begehbar und erlebbar nachgebaut und können in einem kurzen Video „durchlaufen” werden. Das Projekt bietet der Jugend der Region eine einzigartige Gelegenheit sich in die Diskussion der Gestaltung Ihrer Heimat aktiv einzubringen und Ihre eigenen Visionen zu entwickeln und zu kommunizieren.

Das ganze Video gibt es hier

 
 

Nachhaltige Stadtentwicklung - Vortrag mit anschließender Diskussion

Titelbild der Veranstaltung: Skyline von New York © flickr.com/people/jhlau/

Während Städte weltweit weiter wachsen, ergeben sich für die dort wohnenden Menschen nicht nur die Vorteile, sondern immer mehr auch Belastungen durch Lärm, niedrige Luftqualität, Einsamkeit und stadtspezifische Wetterphänomene. Besonders Luftqualität und Wetter werden auch durch den fortschreitenden menschengemachten Klimawandel beeinflusst, beispielsweise durch lange anhaltende Hitzeperioden in den Betonschluchten und extremen Regenereignissen. Hinzu kommen auch Fragen nach Mobilität innerhalb der Städte oder sozialer Durchmischung.

Wie können also wachsende Städte in Zukunft sozial und ökologisch nachhaltig aussehen, was muss sich am Bestand verändert und wie sollen Neuplanungen gestaltet werden? Und zuletzt – wie kann dies hier vor Ort in Aachen aussehen?

Genau darüber sprechen wir mit Frau Professorin Christa Reicher vom Institut für Städtebau und europäische Urbanistik der RWTH, wozu wir euch herzlich einladen!

Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet im H04, C.A.R.L. statt.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung

 
 

„Mach mal Platz!“ erhält eine weitere Würdigung im Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“

grüner Entwurf mit Pergola und Parkanlage

Uni.Urban.Mobil. e.V. erhält mit ihrem Projekt „Mach mal Platz!“ in der zweiten Runde des Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“, der vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgerichtet wird, eine erneute Würdigung. Gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeiter:innen des Lehrstuhls und Instituts für Städtebau der RWTH Aachen und der Akademie für Handwerksdesign Gut Rosenberg der Handwerkskammer Aachen entwickelten sie den Entwurf zum Talbotparkplatz erfolgreich weiter. Lobende Erwähnung gab es vor allem für das große Engagement der bürgerlichen Initiative, den Modellcharakter sowie die Berücksichtigung von Grünflächen, Klimaschutz und Multifunktionalität im Entwurf der Umgestaltung des Parkplatzes. 

Mehr Informationen zum Landeswettbewerb „Zukunft Stadtraum“ und den Auszeichnungen finden Sie hier.

 
 

Schülerprojekt “Rebuild Revier” gibt Schülern eine Gestaltungsplattform im Rheinischen Revier

Rebuild Revier Schüler © städtebau

Im Rahmen des Projektes “Jugend gestaltet den Strukturwandel” des Vereins ANTalive e.V. hat der Lehrstuhl für Städtebau unter dem Deckmantel des Projektes “DAZWISCHEN -  Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier” gemeinsam mit dem Revierknoten Raum und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier das Projekt “Rebuild Revier” ins Leben gerufen. 

Mit Schülerinnen und Schülern der zwei teilnehmenden Schulen, Burgau Gymnasium Düren und Gesamtschule Merzenich / Niederzier werden an den Standorten Düren Merken und Morschenich (alt) zukunftsweisende und innovative Entwurfskonzepte erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler haben über die letzten Monate tiefe Einblicke in den Entstehungsprozess städtebaulicher Konzepte erhalten, eigenständige Bestandsaufnahmen vor Ort durchgeführt und städtebauliche Leitbilder erstellt. Die spannenden Ideen werden nun in Raumkonzepte übertragen und werden anschließend mithilfe von Minecraft in 3D modelliert. 

Die Resultate werden somit begehbar und erlebbar nachgebaut und sollen in einem kurzen Video "durchlaufen” werden. Das Projekt bietet der Jugend der Region eine einzigartige Gelegenheit sich in die Diskussion der Gestaltung Ihrer Heimat aktiv einzubringen und Ihre eigenen Visionen zu kommunizieren. 

Das Projekt wird vom Expertenteam: Benjamin Casper - Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Nicole Maurer - Revierknoten Raum und Andreas Klozoris - Dazwischen Projekt (RWTH), sowie von den Lehrkräften Dr. Anja Septinus, Britta Schnee und Dietmar Reschke geleitet. Die Übertragung in Minecraft und die Leitung des Gamification Ansatzes wird von Herrn Josef Bogatzki (The JoCraft) durchgeführt. Tatkräftige Unterstützung wird von den Studierenden Karim Knobloch und Thilo Loose geliefert, die den Prozess der Schülerinnen und Schülern stets mit Ihrer Expertise begleiten.  

 

Lange Donnerstage im OecherLab

Eingangsbereich des oescherlabs mit rotem Logo an der Wand © städtebau

Ausstellung Visionen zur Stadt der Zukunft… Was wäre wenn

 

Aachen 2040+ Szenarien von Studierenden des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen der RWTH Aachen University im OecherLab

 

Wie sich autonome Fahrzeuge oder Aquaponik auf die Gestaltung und Planung von städtischen Quartieren auswirken könnten oder welche Möglichkeiten dadurch für den Städtebau entstehen, um lebendige Nachbarschaften zu fördern oder mehr Grün in die Stadt zu holen, ist noch bis zum 19. Februar 2022 im OecherLab zu sehen. Präsentiert werden nachhaltige, ressourcenschonende und bedarfsgerechte Ideen für lebenswerte städtische Räume. Die studentischen Entwürfe beleuchten dabei besonders die Wechselwirkungen zwischen Stadtentwicklung und dem digitalen Wandel im alltäglichen Leben.

Im Rahmen der Ausstellung finden im Februar noch zwei lange Donnerstage statt, an denen die Ausstellung bis 21 Uhr geöffnet hat. Wechselnde Gäste geben eine kurze Einführung in die Thematik der Ausstellung. Auch Studierende des Lehrstuhls sind vor Ort, um euch ihre Entwürfe und Visionen vorzustellen.

Weitere Informationen zum Programm und den Terminen gibt es hier

 
 

Stadtbaustein Wohnen: Lehr- und Grundlagenbuch

Buchcover © Springer Verlag

Guter Wohnungsbau ist mehr als das einzelne Haus: Städtebau, Verkehrsanbindung, Erreichbarkeit von infrastrukturellen Einrichtungen, Erschließungssituation und die Ausformulierung und Gestaltung von Zwischenbereichen haben entscheidenden Einfluss auf die Wohnqualität und das soziale Miteinander der Bewohner. Dabei ist eine Ausrichtung auf unterschiedliche Nachfragen und Bewohnergruppen notwendig. Die Individualisierung der Gesellschaft fordert neben traditionellen und standardisierten Wohngrundrissen mehr Flexibilität sowohl im Hinblick auf Veränderbarkeit als auch im Hinblick auf Nutzungsmischung. Aufgrund der Differenzierung der Haushalts- und Familienkonstellationen und den daraus resultierenden Ansprüchen an das Wohnen müssen bewährte Grundrisse auf den Prüfstein gestellt und neue Grundrisse entwickelt werden. Diesem komplexen Anspruch wird die Publikation „Stadtbaustein Wohnen“ gerecht, weil sie den Bogen spannt – von den historischen und bewährten Wohnformen bis hin zu experimentellen Wohnmodellen und -typen. In einer anschaulichen Form werden Konzepte und Projekte dargestellt und in einen erweiterten räumlichen Kontext des näheren Wohnumfeldes oder auch des Quartiers gestellt. 

Hrsg.: Christa Reicher, Anne Söfker-Rieniets 
Erschienen im Springer Vieweg Verlag 
ISBN 978-3-658-34070-4
Hier bestellen

 
 

Visionen zur Stadt der Zukunft… Was wäre wenn

Stadtplan von Aachen mit Informationen zur Ausstellung © städtebau

Aachen 2040+ Szenarien von Studierenden des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen der RWTH Aachen University im OecherLab

Die Ausstellung widmet sich Zukunftsszenarien von Studierenden des Lehrstuhls für Städtebau und Entwerfen der RWTH, die sich mit Aachen in 2040+ auseinandersetzen. Der Fokus richtet sich hierbei auf Projekte die sich mit nachhaltigen, ressourcenschonenden und bedarfsgerechten Ideen für lebenswerte städtische Räume befassen. Dabei wird auch ein Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Stadtentwicklung und dem digitalen Wandel im alltäglichen Leben geworfen. Wie sich autonome Fahrzeuge oder Aquaponik auf die Gestaltung und Planung von städtischen Quartieren auswirken könnten oder welche Möglichkeiten dadurch für den Städtebau entstehen, um lebendige Nachbarschaften zu fördern oder mehr Grün in die Stadt zu holen, ist ab dem 11. Januar bis zum 19. Februar 2022 im OecherLab zu sehen. So werden Themen wie Mobilität, Produktion und Handel, Energie und Ressourcen aus städtebaulicher Perspektive beleuchtet und zeigen einen kleinen Ausschnitt aus den vielfältigen Herausforderungen und Aufgaben denen zukünftige Stadtplaner*Innen und Architekt*Innen im Austausch mit der Stadtgesellschaft gegenüberstehen.

Weitere Informationen zu der Ausstellung

 
 

Der Wohnungsmarkt versagt – was jetzt zu tun ist

von links nach rechts zu sehen sind Rolf Buch, Christa Reicher, Steffen Klusmann und Isabella Reichert © SPIEGEL

Neuer SPIEGEL-Wirtschaftstalk „Business Unusual“ zur Zukunft der Stadt und des Wohnens geht an den Start. 
Christa Reicher und Rolf Buch, Chef von Vonovia, stellen sich den Fragen: 
Steigende Mieten, kaum Leerstand, klimaschädliche Bausubstanz: Wie kommen wir da wieder raus? 

Zu dem vollständigen Talk

 
 
 

Exkursion nach Venedig:

Vom 19. bis 25. Oktober besuchten Studierende der Masterstudiengänge Architektur und Stadtplanung sowie von Transforming City Regions die Stadt Venedig und die Architekturbiennale. Die Teilnehmer erkundeten den Alltag in den Straßen, Kanälen und auf den Campi von Venedig und hielten ihre Beobachtungen in Diagrammen fest. Die Zwischenergebnisse wurden im Palazzo Bembo präsentiert und diskutiert. Eine abschließende Ausstellung ist am Lehrstuhl und Institut für Städtebau geplant. 

Save the date: November 19, 18:00 

 
 

150 Jahre RWTH - Sonderausstellung zum Jubiläum

Lageplan der Stadt Aachen mit Darstellung der Campusareale © städtebau

An der Sonderausstellung zum 150jährigen Jubiläum der RWTH Aachen im Centre Charlemagne, die aufgrund der aktuellen Situation ins Jahr 2021 verschoben wurde, beteiligt sich der Lehrstuhl für Städtebau mit einem Beitrag, der die Entwicklung von Hochschule und Stadt in den vergangenen 150 Jahren anhand von acht Zeitschnitten nachzeichnet. Er wurde im Forschungsfeld der Masterstudiengänge Architektur und Stadtplanung gemeinsam mit elf Studierenden erstellt.

Mehr Infos über die aktuelle Austellung: http://www.centre-charlemagne.eu/museum/aktuelle-ausstellung/

 
 

Besichtigung des Frimmersdorfer Kohlekraftwerks

Studierende auf dem Weg ins Kraftwerk © städtebau

Im Rahmen des M2 Projektes Transformation von Kraftwerksstandorten haben die Studierenden und Betreuenden am vergangenen Freitag das bereits stillgelegte Kohlekraftwerk Frimmersdorf im Rheinischen Revier besichtigt. Eine Gruppe von RWE-Mitarbeiter:innen hat durch die normalerweise nicht öffentlich zugängliche Kraftwerksanlage geführt. Hilfreich, um ein Verständnis für die Komplexität und Dimensionen der Strukturen zu entwickeln, welche die gesamte Anlage im Inneren und Äußeren verbinden. Zurück bleibt eine Faszination der anmutenden 50er Jahre Industrie-Ästhetik und einem bereits sichtbaren Rückgang der Bausubstanz. Konzepte und Visionen für eine Transformation kommen daher wie gerufen, wir sind gespannt!​

 
 

Third Place Trinkhalle 2.0 - Ein Trinkhallenmasterplan für Dortmund

Foto von einem Balkon auf einen Platz mit Menschen © städtebau

2019 wurde der formelle Antrag zur Aufnahme der Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet in das Landesinventar NRWs eingereicht. Im Zuge einer Publikation und einer Ausstellung wurde dieser Antrag in illustrierter und textlicher Form fortgeschrieben und 2020 ist die Trinkhallenkultur abschließend in die Liste des Landesinventars für immaterielles Kulturerbe NRW aufgenommen worden. 2021 wurde die Urkunde offiziell verliehen und es gilt nun, das Auszeichnungs-Siegel nicht nur symbolisch zur Trinkhalle, als Behausung der Kulturform, zurückzuführen, sondern auch eine behutsame Form zum Erhalt der kulturellen Praxis zu entwickeln. - Third Place Trinkhalle 1.0.

 

Third Place Trinkhalle 2.0 – Intervention Nacht der Museen

Am 18.09.21 hat der Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen der RWTH anlässlich der Nacht der Museen den in einer Lehrveranstaltung entwickelten Trinkhallenmasterplan für Dortmund auf dem Vorplatz der Reinoldikirche in präsentiert: 21 Studierenden hatten sich im Vorhinein im Sommersemester 2021 auf den Weg zu einer Bestandsaufnahme der Trinkhallen im Stadtgebiet Dortmund gemacht, um den Makrokosmos der Trinkhallenkultur zu erfassen. 

Neben der Auseinandersetzung mit Trinkhallen als immaterielles Kulturerbe, erfolgte eine Kartierung aller Dortmunder Trinkhallen in Kleingruppen. Entstanden ist ein Trinkhallenmasterplan, der neben einer Verortung der kartierten Trinkhallen auch zur Etablierung eines derzeit noch fehlenden Trägerschaftsmodells für TrinkhallenbesitzerInnen einlädt und der für die Weiterentwicklung im Umgang mit der besonderen Form des Einzelhandels „Trinkhalle“ als schützenswerten Kategorie wirbt. 

Der entstandene Masterplan wurde in einer Intervention als großer 9x9 m PVC-Plane) in der Nacht der Museen in der Dortmunder Innenstadt nicht nur sichtbar gemacht, sondern lud gleichzeitig zum begehbaren Erlebnis ein. Die Dortmunder Baukultur prägende Mini-Architektur Trinkhalle, als regionale Spezies der Typologie des Kiosks, wurde hierbei prominent in der Dortmunder Innenstadt in Szene gesetzt.

ZuschauerInnen, groß und klein, nahmen die Gelegenheit zum flanieren, radeln, spielen und toben auf der Plane an und konnten an einer Station ein Portemonnaie mit Trinkhallen-Abdruck aus einen Stück-Plane als Andenken bastelt. Den Inhalt gilt es dann wieder an der Trinkhalle auszugeben - ein erster eigener Beitrag um die Kulturform weiterzudenken! 

Unterstützt wurde das Projekt in seinem Entstehung-Zeitraum von der Stadt Dortmund, dem Baukunstarchiv NRW, dem Kioskclub 06 und dem Katapult-Magazin. Der Wettbewerbsgewinn „Bin gleich wieder da“ des 1 KC06 e.V. und eine Förderung der Stadt Dortmund machte die Umsetzung des Projektes möglich.

 

FORUM: Stadtbaukultur

Angestoßen von den Aktivitäten der Studierenden zum Trinkhallenmasterplan 2.0 fand zudem am 20.09.21 in der Veranstaltungsreihe Forum: Stadtbaukultur  eine Veranstaltung unter dem Titel „Die Trinkhalle im Ruhrgebiet - ein immaterielles Kulturerbe- Beiträge von Klein- und Kleinstarchitektur zur Stadtgestaltung“  mit Vorträgen von Vittorio Magnago Lampugnani, Dirk Stürmer und Marie Enders statt. Im Anschluss wurden die im Trinkhallenmasterplanfestgehaltenen Denkanstöße zum Weiterdenken der Kulturform „Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet" Gegenstand einer lebendigen Diskussion um die Einführung einer schützenswerten Kategorie „Trinkhalle“. 

Das Projekt Trinkhallenmasterplan kann als Beitrag zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt Dortmunds und seiner polyzentrischen Kiosknachbarschaften und als Beitrag zur informellen Planung anknüpfend an den Masterplan Einzelhandel verstanden werden. 

Auch in dieser Hinsicht kann bereits ein erster Erfolg verzeichnet werden: Die Veranschaulichung des Trinkhallenmasterplan hat das Planungsamt dazu angeregt, die Trinkhalle als Typologie in der Neuaufsetzung des Masterplans Einzelhandel in Dortmund konkreter zu berücksichtigen.

Der Lehrstuhl für Städtebau gratuliert allen Beteiligten und Studierenden, die an diesem erfolgreichen Projekt und dem Praxisexkurs mitgewirkt haben und ist gespannt auf die weiteren Entwicklungen!

Mitwirkende Studierende:
Neele Tabea Ahlheit, Johanna Sophia Altendorf, Simon Becker-Wahl, Fabienne Chantal Berau, Yuil Chang, Theodor Deistler, Paul Funk, Anna Grabi, Frederike Hagen, Marie-Luise Held, Jana Klimek, Thilo Loose, Milena Carolin Lümmen, Dennis Lurtz, Johannes Müller, Mirhat Neziri, Roxana Popic, Isabell Santüns, Milena Anna Schieber, Hannah Weick, Alexandra Winnes

Wissenschaftliche Hilfskraft: Eva Hoppmanns
Ansprechpartnerin: Marie Enders

 

Jahresausstellung der Architekturfakultät 2021

Plakat der JAA 2021 © Fakultät für Architektur

Nach einjähriger Pause erwacht die JAA – die Jahresausstellung der Architekturfakultät – aus ihrem Corona-Schlaf und zeigt sich mit neuer „Perspektive“.

Für alle, die bisher noch nicht dabei sein konnten: Die Ausstellung der Studierenden, Lehrenden und Forschenden der Fakultät für Architektur der RWTH gibt Einblicke in Arbeitsprozesse und die daraus entstandenden vielseitigen Ergebnisse der letzten Semester.

Für gewöhnlich findet man die Ausstellung im Reiff in der Schinkelstraße und in den einzelnen Lehrstühlen. Dieses Jahr rückt die JAA aufgrund der außergewöhnlichen Situation mit einer Plakatausstellung erstmalig in den Stadtraum. So bekommen alle Aachenerinnen und Aachener Einblicke in die Themen und Ideen der Architekturwelt an der RWTH. Das Herz der Ausstellung bildet der Stadtsaal – Kurhausstraße, 52062 Aachen – als ein neuer innerstädtischer Begegnungsort der Fakultät. Weitere Plakate finden sich verteilt in den Schaufenstern der Aachener Innenstadt.

Der Stadtsaal wird einer interessierten Stadtöffentlichkeit für das kommende Jahr auch als nutzbarer Veranstaltungsraum für Gesprächsrunden, kleine Vorträge, Filmvorführungen, Bühne etc. zur Verfügung stehen.

Den Startschuss möchten wir am Mittwoch, 06. Oktober 2021 gerne gemeinsam in geselliger Runde setzen. Wir freuen uns, Sie ab 17 Uhr im Stadtsaal begrüßen zu dürfen. Für Getränke und ansprechende Gesprächsthemen ist gesorgt. An den Folgetagen Donnerstag, Freitag und Samstag ist jeweils von 14-18 Uhr jemand vor Ort. 

Wir hoffen auf einen inspirierenden Abend und eine unvergessliche JAA.

Professorin Christa Reicher wird ebenfalls an der Eröffnungszeremonie der JAA teilnehmen.

 

Hochwasserresiliente Stadtentwicklung: Stolberg und Eschweiler (HWRSE)

Hochwasser Schäden © städtebau

Das verheerende Extremhochwasser vom 14./15. Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat viele Menschenleben gefordert und immense Schäden verursacht. Dauerregen und Starkregen führte in großen Bereichen der Eifel dazu, dass auch kleinere Bäche innerhalb kurzer Zeit zu reißenden Fluten anstiegen und zu großen Überschwemmungen führten.

Die betroffenen Städte und Gemeinden stehen nun vor der großen Herausforderung, die zerstörten Bereiche wieder aufzubauen und dabei sicherer vor künftigen Hochwassern zu schützen. Die zu findenden Lösungen müssen hochwasserresilient und nachhaltig sein, aber auch in den städtebaulichen Kontext eingefügt und gestaltet werden.

Ein Projektteam unter Federführung des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER), bestehend aus Experten aus Wasserwirtschaft und Forschung, erarbeitet in den kommenden 6 Monaten modellhaft für die beiden Städte Stolberg und Eschweiler, einen Masterplan mit Handlungsempfehlungen und Maßnahmen. Dabei wird auch das größere Umfeld der Städte in den Blick genommen, wenn dies zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes beitragen kann. Die Ergebnisse sollen in der Folge auch auf andere Städte und Kreise übertragbar sein, um diese für die Zukunft resilienter gegen die Folgen der Klimaveränderungen zu machen. Die Teilnehmer an dem Projekt HWRSE arbeiten pro bono im Sinne einer Solidarität mit den betroffenen Gebieten.

Das Institut für Städtebau und Europäische Urbanistik ist neben einigen anderen Instituten der RWTH Aachen Teil der Expertenrunde, die das Projektteam fachinhaltlich berät. Dabei liegt der Schwerpunkt der Aufgabe für das Institut für Städtebau in der Beratung zur städtebaulichen und stadträumlichen Integration der Maßnahmen sowie Empfehlungen zu stadtplanerischen Prozessen.

 

Ausstellung zur städtebaulichen Entwicklung von Dörfern im Kreishaus Euskirchen

Preisträger des Wettbewerbs © Daniel Albrecht/indeland GmbH

Im Sommersemester 2021 haben sich die Studierenden des Masterstudiengangs Stadtplanung mit der Entwicklung der Dörfer Esch, Hohn und Iversheim im Stadtgebiet von Bad Münstereifel auseinandergesetzt.

In den Entwürfen sollten städtebauliche Konzepte für eine zukunftsfähige und sensible Weiterentwicklung der Ortschaften erprobt werden. Die Studierenden haben neue Wohnformen für den ländlichen Raum, kombiniert mit weiteren Nutzungen wie verträglichen Formen von Gewerbe, Gemeinschaftsnutzungen und Gastronomie entwickelt. Zugleich wurde einer ortsbezogenen Gestaltung der Gebäude ein besonderes Augenmerk geschenkt – so haben die Studierenden die Ortschaften hinsichtlich ihrer typischen Eigenschaften analysiert und darauf aufbauend ortstypische Materialien, Farben und Bauformen für die architektonische Gestaltung verwendet.

Wichtiger Bestandteil der Entwürfe waren jeweils zentrale Aussagen zur Nachhaltigkeit – sowohl in Hinblick auf die verwendeten Materialien, Mobilitätformen, Nutzungskonzepte sowie die Freiraumgestaltung. Hinweis: Die Entwürfe sind noch vor der Flutkastrophe entstanden, die in der Eifel und auch in Iversheim große Schäden angerichtet hat, sodass die Folgen in den Entwürfen noch nicht aufgegriffen werden konnten.

Die Ergebnisse waren am Dienstag, den 28.09.21 im Kreishaus Euskirchen zu betrachten (Jülicher Ring 32a in 53879 Euskirchen).

 

 

Stadtwerkstatt im OecherLab zum Festival der Mobilität: Präsentationen zur Neugestaltung des Aachener Grabenrings

Modell eines Straßenraumes © städtebau

Die Stadtwerkstatt zeigte zum Festival der Mobilität am 17. September Ergebnisse zur Neugestaltung des Grabenrings aus dem Seminar „Forum Stadt und Landschaft“ am Lehrstuhl für Städtebau der RWTH Aachen aus den Sommersemestern 2019 und 2020.

Rund 150 Bachelorstudierende der Architektur entwickelten verschiedene Ideen für die Gestaltung und Nutzung von 18 Abschnitten am Grabenring. Als Grundlage diente das Szenario einer autoarmen Innenstadt, die bis zum Aachener Alleenring nur Anwohner- und Lieferverkehre sowie Taxis und Fahrräder, Roller etc. zulässt. Entstanden sind vielfältige Ideen zu sehr unterschiedlichen Aufenthaltsbereichen, die lebendige Nachbarschaften fördern, Grün in die Stadt holen und insgesamt mehr Freizeitaktivitäten im Stadtraum ermöglichen.

Das Festival wurde vom OecherLab und dem Förderprojekt ACCorD (Korridor für neue Mobilität Aachen – Düsseldorf) im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche veranstaltet.

 

 

Europäischen Mobilitätswoche: Reallabor Templergraben - Ausstellung Audimaxkreuzung 2.0

TECHNISCHE INFRASTRUKTUR Zusammenspiel der Geschwindigkeiten © Jana Bulich, Annika Harkemper, Dennis Lurtz, Christiane Schubert

Im Zuge der Europäischen Mobilitätswoche wurden im Reallabor Templergraben vom 17.09.21 - 19.09.21, Entwürfe des M1-Projektes zur Umplanung der Kreuzung am Audimax gezeigt.

Unter dem Titel „Audimaxkreuzung 2.0“ haben Masterstudierende ein Semester lang neue Visionen für den Hauptverkehrsknotenpunkt auf dem Campus Mitte der RWTH Aachen entwickeln. Neben einer Neuordnung des Verkehrs, Ausbau des Fahrrad- und ÖPNV Verkehrswege, sollten auch die angrenzenden Campus- und Stadtbereiche weiterentwickelt werden und neue Nutzungen für die Unterführung unterhalb der Kreuzung entwickelt werden.

Das Projekt wurde in Kooperation mit Uni.Urban.Mobil durchgeführt und in einer öffentlichen Diskussionsrunde, mit Vertretern der Stadtentwicklung der Stadt Aachen sowie der studentischen Initiative Uni.Urban.Mobil, im Zuge der Ausstellung von Univ.-Prof. Christa Reicher vorgestellt.

 

Uni am Rathaus am 13.08.2021 „Vertical Farming“

Diskutanten vor dem Aachener Rathaus © städtebau

Christa Reicher hat gemeinsam mit dem Prof. Stefan Schillberg, Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME und der Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen über die nachhaltige Versorgung der Städte mit Nahrungsmitteln und die  Zukunftsperspektiven unserer Städte und Regionen diskutiert. 

Die Veranstaltung wurde moderiert von Jens Tervooren. 

 

derive! 3.0 Lausitz

Plakat Infoveranstaltung „derive Lausitz“ - Exkursionsangebot Wintersemester 2021/22 © städtebau

Aufgepasst!

Kaum ist das Semester vergangen bereiten wir uns schon auf das nächste vor: Im kommenden Wintersemester 2021/22 zieht es uns mit der Untersuchungsmethode „ derive“ ein drittes Mal in eine noch fremde Region: die Lausitz.

Vom Braunkohleabbau und DDR Alltag geprägt wandeln wir auf den Spuren Gundermanns, lernen die Geschichte der Spreewaldgurken und das breite Spektrum an Brauchtum und Tradition der Sorben in Oberlausitz (Sachsen) und Niederlausitz (Brandenburg) kennen. - Neugierig geworden?

Dann komm zur Infoveranstaltung am 26. Juli 2021, um 18 Uhr.
Für mehr Infos zur Route und den Aufgabe vor Ort sowie der Bewerbung an!

Eckdaten

Die Route: Eisenhüttenstadt / Lausitzer Ostsee / Cottbus / Spreewald / Hoyerswerda
Zeitraum 1. November 2021 bis zum 6. November 2021
6+3 Credits (Forschungsfeld + 3 Credits Stegreif für Exkursion)
Studiengänge: Architektur Master/Städtebau Master/TCR

Infoveranstaltung: 26. Juli 2021, 18 Uhr 
https://rwth.zoom.us/j/97052581808?pwd=RkRBdzBNREIzd0hONVhTR0NKb00wZz09
Meeting-ID: 970 5258 1808
Kenncode: 525156

Bewerben könnt ihr euch bis zum 9. August 2021 mit einer Collage zur Kultur eurer Heimat (Tradition/Alltag/Brauchtum/bereits anerkanntes immaterielles Kulturerbe) via Mail an !

 

Hellhörig – Der Podcast über die Zukunft des Wohnens von Vonovia

Hellhörig Podcast Titelbild © ZeitStudio und Vonovia

Mit Prof. Christa Reicher.. 

Folge 1: Ein Spaziergang durch das Quartier der Zukunft

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Prof. Christa Reicher beschäftigt sich bereits ihr ganzes Berufsleben mit dieser Frage. In diesem Zusammenhang ist sie Gast bei der ersten Folge von Hellhörig - dem Podcast über die Zukunft des Wohnens. 

Mehr Infos über:  https://www.zeit.de/angebote/zeit-studio-podcasts/vonovia-podcast/index

Auch zu finden bei allen gängigen Podcast-Anbietern. 

Viel Spaß beim Zuhören!“

 

1. Platz im Wettbewerb „Bin gleich wieder da“ des 1.Kioskclub 06 Dortmund

Friedensplatz in Dortmund mit Intervention © städtebau

Mit unserer Projektskizze „Trinkhallenmasterplan für Dortmund 2021“ haben wir den 1. Platz mit einem Preisgeld von 1.500€ gewonnen! Wie freuen uns auf eine großartige Intervention im September in Dortmund und die Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund, dem Baukunstarchiv NRW und dem Kioskclub 06 sowie mit Dani vom KATAPULT- Magazin, Reinaldo Coddou H. und vielen weiteren AkteurInnen rund um die Trinkhallenkultur.

2019 wurde der Antrag zur Aufnahme der Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet in das Landesinventar NRWs eingereicht. Im Zuge einer Publikation und einer Ausstellung wurde dieser Antrag fortgeschrieben und 2020 ist die Trinkhallenkultur abschließend in die Liste des Landesinventar für immaterielles Kulturerbe NRW aufgenommen worden. 2021 wird die Urkunde offiziell verliehen und es gilt nun, das Siegel nicht nur symbolisch zur Trinkhalle, als Behausung der Kulturform, zurückzuführen, sondern auch ein gutes Praxisbeispiel zur Erhaltung der Kulturform zu sein. Dazu werden Studierende dieses Sommersemester am Beispiel der Stadt Dortmund einen „Trinkhallenmasterplan“ entwickeln. Dieser soll die Trinkhalle als besondere Form des Einzelhandels an der Schnittstelle zur Gastronomie, als eine spezifische und schützenwerte Kategorie einführen. Nach der Kartierung Dortmunder Trinkhallen, wird eine gemeinsame Karte erstellt und gedruckt.
Wir freuen uns, diesen Masterplan bei der Nacht der Museen vor Ort, in Dortmund Innenstadt, präsentieren zu dürfen. Gedruckt auf eine große PVC-Plane, bekommt die Trinkhallen-Kultur einen prominenten, begehbaren und erlebbaren Ort. Wir freuen uns diese Ausstellung gemeinsam mit den Studierenden zu erarbeiten. Seid im September mit in Dortmund dabei!

 

Europan Wettbewerb Living Cities

Logo des Europan Wettbewerbs © EUROPAN

Inhalte

Der Wettbewerb Europan 16 „Living Cities − Lebendige Städte” fragt danach wie wir in den urbanisierten Räumen unserer Städte und Kommunen dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Ungleichheiten mit innovativen und integrativen Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen können. Ziel des Wettbewerbs ist die Entwick­lung von Ideen für vernachlässigte, brachliegende, leere, stigmatisierte oder monofunktional genutzten Flächen, um diese wieder zu leben­digen, integrativen und durchmischten Stadträumen zu transformieren.

Standorte

  • Aus Deutschland sind fünf Städte vertreten:
  • Ettlingen sucht Antworten auf die Zukunft von Arbeiten, Wohnen und Mobilität und hat als Aufgabe die Entwicklung eines innerstädtischen Quartiers mit Bahnhof gestellt.
  • Landshut hat eine ehemalige Justizvollzugsanstalt, die neu pro­ grammiert und mit der Stadt verknüpft werden soll.
  • Schwäbisch Gmünd sucht Konzepte für einen neuen Stadteingang und einen neuen gemischten, lebendigen Stadtteil mit nachhaltiger Mobilität.
  • Selb fragt danach, wie zeitgemäße Straßenräume aussehen können und Erdgeschosszonen revitalisiert werden um zur Aktivierung der Innenstadt beizutragen.
  • Wernigerode möchte ein neues Quartier mit viel Stadtnatur und Gebäuden für neue Wohnformen entwickeln. 

Website: www.europan.de
Instagram: @europangermany

 

 

Call for Ideas - Auslobung Studierenden Wettbewerb

Call for Ideas © städtebau

Das Liebling Haus lobt gemeinsam mit feld72 einen Ideenwettbewerb für den Catalogue of Possibilities aus. Ziel des Call for Ideas ist es, das Potential des öffentlichen Raums in Zeiten der Covid-19-Pandemie zu untersuchen und Denkanstöße zur künftigen Nutzung insbesondere des (städtischen) Straßenraums zu liefern. Der Ideenwettbewerb wird vom Österreichischen Kulturforum Tel Aviv unterstützt.

Zur Aufgabenstellung

 

 
 

Johannes-Göderitz-Preis "Die Neue Stadt"

Tagebaulandschaft - Schaufelradbagger © Anne Söfker-Rieniets

Stadtneugründung am Tagebau Garzweiler  

Im Rheinischen Revier bietet sich durch die Flächenumwidmung des Tagebaus Garzweiler die Chance wesentliche Zukunftsfragen, wie die Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte, den Umgang mit dem Klimawandel, neue Möglichkeiten durch die fortschreitende Digitalisierung und die Erprobung innovativer baulich-räumlicher Konzepte, durch die Planung einer beispielhaften Stadt in besondere Lage zu beantworten. Deswegen soll auf dem Gelände des Tagebaus Garzweilers ab 2025 schrittweise eine neue Stadt für ca. 50.000 Einwohner entstehen. Im Rahmen des Johannes-Göderitz-Wettbewerbs sollen räumliche und funktionelle Strukturen für diese Stadtneugründung entwickelt und in einen städtebaulichen Entwurf überführt werden. Impuls für die Stadtneugründung stellt das Olympische Dorf für die Sommerolympiade 2032 dar, das nach Beendigung der Olympischen und Paraolympischen Spiele das Haupt- oder ein Nebenzentrum der neuen Stadt bilden soll. Maßgeblich für die Qualität dieser neuen Stadt sind ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Autonomie. Die neue Stadt soll neben einer alleinstellenden Stadtidee mit großem Identifizierungspotenzial möglichst alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen. Da polyzentrische Stadtregionen im wissenschaftlichen Diskurs als das nachhaltigste Modell der Raumentwicklung gelten, soll diese Stadt den Nachweis erbringen, dass die Idee einer polyzentrischen Stadtlandschaft im Rheinischen umgesetzt werden kann. Das Plangebiet liegt am östlichen Ufer des zukünftigen Restsees des Tagebaus Garzweiler, ungefähr dort, wo sich heute der Tagebau befindet. Das ca. 21 qkm große Areal wird von der A46 im Norden und von der A44 neu im Süden und Osten begrenzt. Der Entwurf bietet die Chance hier zukunftsorientierte Themen zu verhandeln und neue Perspektive aufzuzeigen.
 

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Verbundvorhaben „DAZWISCHEN“

Förderbescheidübergbae © Stadt Düren Förderbescheidübergabe mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel (l.): Bürgermeister Paul Larue und Niels-Christian Schaffert, Christian Wirtz, Prof. Christa Reicher, Robert Follmer und Manfred Poth

Mit Bundesförderung in den Strukturwandel im Rheinischen Revier einleiten.

Mit 1,4 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Verbundvorhaben “DAZWISCHEN - Zukunftsorientierter Strukturwandel im Rheinischen Revier”, das sich “die Erarbeitung eines Leitbildes und kommunaler Perspektiven für die Region zwischen den Metropolen Köln und Aachen in Zeiten des Strukturwandels“ (Thomas Rachel , Bundestagsabgeordneter CDU) als Ziel gesetzt hat.

Das Institut für Städtebau und Entwerfen der RWTH wird gemeinsam mit den Verbundpartnern aus der TU Dortmund, dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas), dem Kreis Euskirchen und der Stadt Düren die Herausforderungen der Bergbaufolgelandschaft in Folge des Strukturwandels, sowie den Wachstumsdruck aus der Rheinschiene und der Region Aachen untersuchen und teilräumliche Handlungsstrategien entwickeln.  Der Prozess wird von Reallaboren und Öffentlichkeitsbeteiligung bereichert und wird von der Zukunftsagentur Rheinisches Revier als assoziierter Partner begleitet.

 
 

IBA 27 StadtRegion Stuttgart - Studentische Ausstellung in Sindelfingen

Ausstellungsplakat Sindelfingen © Stadt Sindelfingen

Im Zuge der IBA 27 in der StadtRegion Stuttgart haben unsere Studierenden in Kooperation mit der Stadt Sindelfingen Stadtentwicklungs- und Entwurfskonzepte für den Sindelfinger IBA-Standort "Auf der Steige" erarbeitet. Die acht M1-Projekte werden nun in einer Ausstellung im Sindelfinger Rathaus vom 28. September bis zum 30. Oktober 2020 präsentiert.

Zur Ausstellung

 
 

REAL CORP 2020

Veranstaltungslogo © CORP

Die Konferenz REAL CORP2020 will sich Herausforderungen, die sich in Quartier, Stadt, Stadtregion und entsprechend ausgeprägt auch in Metropolen stellen, Strategien und Konzepte diskutieren, wie der Wandel qualitätsvoll gestaltet werden kann. Dabei stellt sich auch die Frage, wer die eigentlichen Akteure der aktuellen Stadt-, Regions- und Metropolenregionsentwicklung sind und welche Rolle PlanerInnen in den entsprechenden Szenarien spielen können.

Zur Veranstaltung

 
 

Jan Gehl beim städtebau + NEQ talk

Zoom Meeting Jan Gehl © städtebau

What if architecture could change the world?

Exkursionen, Gespräche und Diskussionen durchzuführen, ist vielen zu dieser besonderen Zeit über die gewohnten Kanäle nicht mehr möglich. Dies hat auch das Forschungskolleg „Nachhaltige Energiesysteme im Quartier (NEQ)“ feststellen müssen. Um vor Ort zu lernen, wie innovative und zukunftsfähige Quartiere von morgen aussehen können, sollte eine Exkursion im Juni 2020 nach Kopenhagen stattfingen. Diese wurde den aktuellen Umständen zufolge auf das kommende Jahr verschoben. Eines der Highlights der Exkursion wäre das geplante Treffen mit Jan Gehl gewesen.

Zur Freude der NEQ Doktorandinnen und Doktoranden, als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls und Instituts für Städtebau konnte das Gespräch mit Jan Gehl dennoch digital stattfinden.

Mit der Frage „What if architecture could change the world?“ leitete Jan Gehl, der dieses Jahr sein 60-jähigres Jubiläum als Architekt feiert, das Gespräch ein. In diesen Jahren konnte er den Wandel von funktionaler Architektur und Städtebau zur menschorientierten Stadtplanung, die sich stark auf die Interaktion des Menschen mit dem Raum fokussiert, mitverfolgen. Ein Wandel, auf den er positiv zurückschaut.

Es wurden wichtige Fragestellungen thematisiert, die unsere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen und direkte Einflüsse auf die Entwicklung unserer Gesellschaft und unsere Lebensräume haben. Hierbei sind die verschiedenen Maßstäbe der Herausforderungen zu berücksichtigen. Der Klimawandel ist eines der größten Einflussfaktoren in der nahen und langfristigen Zukunft, welche Resilienz immer weiter in den Fokus der Diskussionen bringt. Auch die Qualitätsansprüche an Transformationsprozesse wachsen. Diese beginnen bereits in der Quartiersebene, bei Partizipationsvorhaben. Bei denen Jan Gehl appelliert nicht zu vergessen, dass die Aufgabe der Planerin und des Planers ist, dem Bürger Entwicklungsmöglichkeiten mit ihren Folgen aufzuzeigen und nicht ihm die gesamte Planungsaufgabe zu übertragen. Mit dem letzten Punkt wird auch deutlich, wie wichtig Sprache und Kommunikation ist. Viele Trends, wie beispielhaft die der Smart Cities, werden aufgenommen und zu Marketing Zwecken verwendet. Dabei ist zu beachten, dass smart nicht als Synonym für die Digitalisierung, sondern vielmehr für „Kluge Städte“ steht, die vorhandene Möglichkeiten und Instrumente weise und zielgerichtet nutzen. 

Womit zum Schluss deutlich wird, dass die Herausforderungen an Architektinnen und Architekten sowie Planerinnen und Planer komplexer werden und die anfängliche Frage des Gesprächs wieder in den Vordergrund rückt: „What if architects change the world?“

„They can change the world. But we have to want it and we have to have values. Then we can change the world with changing the mindset.”

 
 

Urban Integration

Frontseite Publikation © städtebau

From Walled City to Integrated City

Christa Reicher, Fabio Bayro-Kaiser, Päivi Kataikko-Grigoleit, Sarah Müller, Jan Polívka (Eds.)

In the context of Transforming City Regions, phenomena such as globalization and digitalization accelerate change and bring several aspects of life into motion. If used in a smart way, such developments might trigger a promising dynamic for local people, their living environment, and regional economy. “Urban Integration: From Walled City to Integrated City” reflects on the challenges such dynamics encompass and also on the significance of social integration in urban contexts. The book compiles contributions from researchers, practitioners, and students to an international symposium held at Essen Zollverein in May 2018.

 
 

Reclaiming Public Space through Intercultural Dialogue

Frontseite Publikation © städtebau

Christa Reicher, Fabio Bayro-Kaiser, Maram Tawil, Janset Shawash, Katrin Bäumer, Jan Polívka (Eds.)

The challenges rapid urbanization encompasses are manifold, so are the efforts addressing sustainable and inclusive development frameworks. “Reclaiming Public Space through Intercultural Dialogue” is an intercultural and interdisciplinary initiative, which focuses on how social and spatial segregation can be overcome in metropolitan areas. Through joint research and teaching activities in the cities of Dortmund and Amman, three comprehensive topics emerged: urban transformation and the role of public space; social and cultural dimensions of cities; and nature-based planning approaches. The book compiles contributions to these topics from researchers, practitioners, and students, which were presented in an international conference held at the German Jordanian University in Madaba, Jordan, in November 2017.

 
 

Polycentric City Regions in Transformation

Frontseite Publikation © städtebau

The Ruhr Agglomeration in International Perspective

Christa Reicher, Fabio Bayro-Kaiser, Hendrik Jansen, Jan Polívka (Eds.)

Worldwide, cities and regions are affected by structural change and face comprehensive transformation processes, many of which are yet to reveal themselves. In this context, polycentric models for development have been internationally voiced. “Polycentric City Regions in Transformation: The Ruhr Agglomeration in International Perspective” discusses such models in a comparative manner and, in particular, focuses on the dynamics that shape and challenge cities and regions nowadays. The book compiles contributions from Germany, China, Canada, Portugal, Colombia, USA, Scotland, among others, which were presented in an international conference held at Essen Zollverein in June 2015.

 
 

REAL CORP 2020: Auf dem Weg zu Nachhaltigen Energiesystemen im Quartier

digitale Zeichnung, collage © städtebau

Das Forschungskolleg NRW „Nachhaltige Energiesysteme im Quartier“ (NEQ) hat zum Ziel, technische, wirtschaftliche und soziale Steuerungsmodelle zur Steigerung der Energieeffizienz im Quartier zu entwickeln. Damit leistet das Forschungskolleg mit seiner breiten interdisziplinären Zusammensetzung und Einbettung in die Praxis (transdisziplinär) einen wichtigen Beitrag, um integrierte Konzepte zu entwickeln und die notwendige Verständigung zwischen den Disziplinen sowie zwischen zukünftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Praktikerinnen und Praktikern unterschiedlicher Disziplinen zu fördern. Konkrete Handlungsmöglichkeiten und Optionen sollen die handelnden Parteien, allen voran Stadtwerke, Kommunen, Politik und Bürger darin unterstützen, die Energiewende im Quartier voranzutreiben. Mit dem Blick auf die Menschen und ihre Motivationen werden akteursbezogene und technische Modelle genauso wie Geschäfts- und Steuerungsmodelle zur Umsetzung der Energiewende im Quartier entwickelt.

Zur Teilveranstaltung

 
 

Call for abstracts | Sonderheft | Raumbezogene Gerechtigkeit in der Stadt- und Planungsausbildung | Planungspraxis und Forschung (Routledge)

Routledge Logo © routledge

Frist: 4. Mai 2020 | Herausgeber: Deniz Ay (VUB) und Ceren Sezer (RWTH Aachen)

Diese Sonderausgabe soll eine interdisziplinäre und internationale Gruppe von Beiträgen zusammenbringen, um die neuesten Ansätze und Strategien zur Förderung des Verständnisses von Raumordnungsgerechtigkeit in Wissenschaft, Politik und Praxis zu diskutieren und zu erforschen. Einige der Fragen, die in den Beiträgen angesprochen werden können, sind unter anderem

1. Welchen Platz nimmt Raumgerechtigkeit in der stadtwissenschaftlichen Ausbildung ein? Brauchen wir eine "Raumordnungspädagogik"?
2. Wie bzw. inwieweit sind Stadtgestalter und -planer durch ihre formale Ausbildung darauf vorbereitet, in ihrer Praxis auf der Seite der Raumgerechtigkeit zu stehen?
3. Welche Möglichkeiten gibt es jenseits der konventionellen Lehrformen (d.h. digitale Geisteswissenschaften, digitale Ethnographien, Multimedia), um eine raumgerechtigkeitsorientierte Bildung im Kontext der komplexen Rollen und der Zukunft von Städten und Regionen zu fördern?
4. Welche pädagogischen Fallstricke gibt es bei der Planung von Lehrplänen, Lehrmethoden und Materialien, die zur Förderung des Verständnisses von Raumgerechtigkeit eingesetzt werden?
5. Was sind die alternativen Bildungsplattformen jenseits der akademischen Welt, um das kollektive Wissen über räumliche Gerechtigkeit zu fördern und eine direkte Verbindung zu den Gemeinschaften und der Basis herzustellen?

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Poster Award SSPCR - Special Blogbeitrag NEQ

Poster Award SSPCR - Special Blogbeitrag NEQ © städtebau

 

Am 10.12.2020 präsentierte Antonia Stratmann, Doktorandin am Institut für Städtebau und Kollegiatin des Forschungskollegs „Nachhaltige Energiesysteme im Quartier (NEQ)“, auf der internationalen Konferenz in Bozen „Smart and Sustainable Planning for Cities and Regions“ (SSPCR) ihr Poster. Unter dem Titel „How can Flexible Public Spaces Contribute to the Creation of Resource-Friendly Cities” wurde dieses zu einem der beiden besten Postern der Konferenz ausgezeichnet.

 
 

Kooperationsvertrag mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn unterzeichnet.

TeilnehmerInnen (von links):Dr. Elke Müller, Prof. Sabine Brück, Dr. Markus Eltges, Prof. Christa Reicher, Dr. Marion Klemme, Stefan Krapp © Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung TeilnehmerInnen (von links):Dr. Elke Müller, Prof. Sabine Brück, Dr. Markus Eltges, Prof. Christa Reicher, Dr. Marion Klemme, Stefan Krapp

Am 29.11.2019 wurde der Kooperationsvertrag mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Bonn unterzeichnet. Mit dem unterzeichneten Vertrag zwischen dem Institut für Städtebau und Europäische Urbanistik und dem BBSR wird die langjährige Zusammenarbeit in eine formelle Vereinbarung überführt mit dem Ziel, die Zusammenarbeit in den Themenfeldern Städtebau, aktuelle und Zukunftsfragen der Stadt- und Regionalentwicklung, Architektur sowie kulturelles Erbe auszubauen. 

Neben der Mitwirkung bei dem europäischen Masterstudiengang „Transforming City Region“ (TCR) soll die Kooperation insgesamt in Lehre und Forschung in den nächsten Jahren zwischen dem Institut, der Fakultät und dem BBSR intensiviert und weiter entwickelt werden. Hierin sehen beide Institutionen einen großen Mehrwert. Christa Reicher war von 2010 bis 2016 Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des BBSR und hat sich bereits in dieser Phase für einen intensiveren Austausch zwischen BBSR und den Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen eingesetzt. 

 
 

Angehende Stadtentwickler denken Stadt mit NRW Bauministerin Ina Scharrenbach

Impression Städtebau unterwegs © städtebau

Am 9. Dezember 2019 denken und entwickeln Studierende des Masterstudiengang Architektur und Stadtplannung der RWTH Aachen zusammen mit Frau Prof. Christa Reicher und NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, neue Stadtkonzepte, Bausteine und Ideen für unsere Städte von morgen.

 
 

"Aktionstag: Bushof"

Impression zum "Aktionstag: Bushof" © städtebau

Oft genutzt doch auch verachtet, der Aachener Bushof - wie geht man um mit diesem problembehafteten Ort in der Aachener Innenstad? Zusammen mit Frau Prof. Christa Reicher entwickeln Master-Studierende der Fachbereiche Architektur und Stadtplanung Konzepte und Zukunftsvisionen und stellen diese im Rahmen des „Aktionstag: Bushof“ am 23.11.2019 vor.

Aachen "Aktionstag: Bushof"
 Traumhafte Ideen für eine Oase in der Innenstadt 

 
 

Lehrpreis Sommersemester 2019

Lehrpreis Sommersemester 2019 © städtebau

Auszeichnung "Wissen schafft Stadt - IBA Heidelberg": am 05.11.2019 ist der Lehrstuhl für Städtebau im Rahmen des "Lehrpreises für ausgezeichnete Lehre" der Fachschaft für Architektur der RWTH Aachen, mit dem 3. Platz für sein Modul "Wissen schafft Stadt - IBA Heidelberg" unter der Leitung von Dr.-Ing. Claudia Kruschwitz ausgezeichnet worden.

 
 

„Innovationspreis Köpfe der Immobilienwirtschaft Ruhr“

Preisverleihung Christa Reicher © städtebau

Auszeichnung Prof. Christa Reicher: am 12.09.2019 ist Prof. Christa Reicher im Rahmen der Immobilienkonferenz Ruhr in Herne mit dem Innovationspreis der Immobilienwirtschaft Ruhr 2019 ausgezeichnet worden. 

 
 

50 ProfessorInnen widersprechen der Düsseldorfer Erklärung

Text: "Gegen die Düsseldorfer Deregulierung" © städtebau

50 Professorinnen und Professoren der Architektur, der Stadt- und Regionalplanung, der Stadt- und Architekturtheorie, der  Freiraumplanung, der Architektursoziologie, des Planungsrechts und des Städtebaus widersprechen und appellieren an die Entscheidungsträger von Bund, Ländern und Kommunen, die Düsseldorfer Erklärung kritisch zu hinterfragen.

Download PDF - GEGEN DIE DÜSSELDORFER DEREGULIERUNG

 
 

"Städtebau muss räumliche und strategische Konzepte und Bausteine anbieten"

Prof. Reicher am Modell © springer professional

Städte stehen vor enormen Herausforderungen. Welche das sind, wie Städtebauer ihnen begegnen und warum die Disziplin "Städtebau" wieder zur Königsdisziplin wird, erklärt die Architektin und Stadtplanerin Christa Reicher.

Springer Professional: Frau Reicher, der Städtebau hatte im Laufe seiner Geschichte Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen zu entwickeln – in Ihrem Buch geben Sie den Leserinnen und Leser einen kurzen historischen Abriss. Welches sind heute die großen Herausforderungen, auf die der Städtebau Antworten und Lösungen zu finden hat?

Christa Reicher: In den letzten Jahren hat sich in vielen Teilen Europas ein grundlegender Paradigmenwechsel vollzogen: von einer Phase des Schrumpfens und Stagnierens hin zu enormem Wachstum von Städten und Regionen. Nicht nur die Großstädte geraten regelrecht unter Druck, auch Mittel- und Kleinstädte sehen sich der Herausforderung ausgesetzt, wie einerseits dem Anspruch an Klimawandel und der damit einhergehenden Freiflächensicherung und andererseits der Verdichtung und Bereitstellung von Flächen für das Wohnen und Arbeiten Rechnung getragen werden kann. Städtebau muss räumliche und strategische Konzepte und Bausteine anbieten, die nachhaltig Lebensqualität sichern.​

Hier das gesamte Interview nachlesen.

 
 

Diskussion über Stadtquartiere der Zukunft im Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Dortmund

Podiumsdiskussion Reicher © städtebau

Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung „Im Quartier passiert’s - gesund, gerecht, generationenfreundlich leben“ am 20. Juni 2019 diskutiert Prof. Christa Reicher mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, dem Präsidenten des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie über die Rolle es Quartiers für ein gelingendes Leben. 

 
 

Fachmagazin Transforming Cities „Städte im Krisenmodus?“

Tranforming Citites © Transforming Cities

In der Ausgabe 2|2019 des Fachmagazins Transforming Cities „Städte im Krisenmodus?“ stellt Frau Prof. Christa Reicher vom Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen der RWTH Aachen den zum Wintersemester 2019/20 startenden, englischsprachigen Masterstudiengang „Transforming City Regions“ vor. Dieses viersemestrige Masterprogramm mit dem Fokus auf internationale Transformationsprozesse richtet sich an Studierende aller Welt aus den Disziplinen Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung, Bauingenieurwesen, Geografie, u.a., die sich mit weiterführenden Konzepten und Strategien im Städtebau und in der Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung befassen wollen.

Hier geht es zum Artikel.

 
 

Teaching the City – ist die Lehre der Stadt an den Hochschulen noch zeitgemäß?

Veranstaltungsfoto mit Text: "Teaching the City – ist die Lehre der Stadt an den Hochschulen noch zeitgemäß?" © StadtBauwelt

An vielen Universitäten gibt es den Wunsch nach einer möglichst spezifischen und sich profilierenden Ausrichtung der Lehrbereiche – entsprechende Institute werden an den Städtebau- Fachbereichen neu gegründet. Diese Spezialisierungen mögen auch damit zusammenhängen, dass der Kern der Lehre von Urban Design und Städtebau nicht mehr Konsens ist. Was wirklich wichtig ist und was weniger, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen, die wir Anfang Februar im Stadtbauwelt-Gespräch erörterten.

Hier online weiterlesen.

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Forschungsprojekt „RessourcenPlan im Quartier“ - Hochkarätiges Forschungsprojekt mit namhaften Universitäten startet in Herne

Akteure diskutieren in einer Runde © Thomas Schmidt, Stadt Herne

„Das ist ein Tag auf den wir lange gewartet haben.“ Mit diesen Worten hat Dr. Frank Dudda das Pressegespräch zum Projekt „Ressourcenplan im Quartier“ im Herner Rathaus am Donnerstag, 28. Februar 2019, eröffnet. Erst zwei Tage zuvor – während der Ratssitzung – erreichte Dr. Dudda die Nachricht, dass Herne Fördermittel von rund 400.000 Euro aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für dieses Projekt erhält. Beteiligt an dieser dreijährigen Forschung sind unter anderem die Fachhochschule Münster, die RWTH Aachen und das IWARU-Institut.

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