Jobangebote

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

Revierknoten Raum

Lehrstuhl und Institut für Städtebau

Unser Profil

Der Lehrstuhl und das Institut für Städtebau befassen sich mit den komplexen urbanen Strukturen - vom regionalen und gesamtstädtischen Kontext, über die Ebene des Quartiers bis zum Gebäude. Basierend auf dem historisch gewachsenen Bestand liegt der Fokus auf der Gestaltung und dem Weiter- und Umbau zukunftsfähiger Städte und Quartiere unter Berücksichtigung ihrer technischen, ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen
Rahmenbedingungen. Technische Innovationen, Digitalisierung und Globalisierung verändern die Wohn- und Arbeitswelt sowie insgesamt das Nutzungsgefüge von urbanen Strukturen. Dabei kommt dem Städtebau die Aufgabe zu, mit dem Blick auf die Raumrelevanz dieser Veränderungsprozesse die bestmögliche Umwelt für alle zu entwerfen und zu gestalten.

Revierknoten Raum
In den kommenden Jahren werden Schritt für Schritt die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet, deren Tagebaue bislang das Bild des Rheinischen Reviers prägten. Die drei Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler werden nach und nach ab 2030 mit Grundwasser gefüllt. Dieser Wandel hat massive Auswirkungen auf die gesamte Infrastruktur des Rheinischen Reviers. Mit langfristigem Blick und unter Abwägung aller individuellen Interessen von Gemeinden, Städten, Unternehmen und Anwohnern besteht die einmalige Chance, den Raum des Rheinischen Reviers so zu gestalten, dass er auch künftigen Anforderungen an einen attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraumgerecht wird. Unternehmen und Forschungseinrichtungen sollen hier ebenso ihren Platz finden wie neue Wohnquartiere, Grünflächen und Freizeitareale. Die Anbindung der neu entstehenden Strukturen an eine moderne Verkehrs- und Energieinfrastruktur ist dabei unverzichtbar - für die Menschen im Rheinischen Revier, aber auch für die bestehenden und neu wachsenden Strukturen in Industrie und Gewerbe.

Dieser Strukturwandel kann bereits auf umfangreichen regionalen Vorüberlegungen aufbauen. In einem breiten regionalen Diskurs gilt es, diese Überlegungen vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen weiterzuentwickeln und in einem strukturierten Prozess für den Gesamtraum zu bündeln und umzusetzen.

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) der Fachrichtung Stadtplanung, Raumplanung oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Ausgeprägte Grundlagenkenntnisse im Themenfeld Raum-, Regional- und Stadtplanung
  • Selbstständige, strukturierte, analytische Arbeitsweise, eine ausgeprägte
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie ein hohes Maß an Eigeninitiative
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie sicherer Umgang mit gängigen Computeranwendungen (Microsoft Office, Adobe Creative Cloud, GIS)
  • Einsatzfreude und Begeisterungsfähigkeit für das Themenfeld gestaltende Regionalentwicklung
  • Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten und Publizieren

Ihre Aufgaben

a) Bestandsaufnahme und Analyse des Ist-Zustandes im Rheinischen Revier sowie Aufbau eines 'Raumlabors'
b) Entwicklung von räumlichen Leitlinien und Entwicklungsprinzipien
c) Erarbeitung mehrstufiger Konzepte und perspektivischer Raumbilder und Pläne für den Gesamtraum, sowie teilräumlicher und thematischer Vertiefungen
d) Durchführung / Unterstützung des gesamtregionalen Leitbildprozesses der Region
e) Mitarbeit bei der Erstellung des Wirtschaftsminister- und Struturförderprogramms
f) Aufbau von Schnittstellen und Kommunikationskanälen zu den anderen Revierknoten, regionalen Akteuren und Netzwerken.
- Abstimmung mit den anderen Revierknoten
- Pflege des fachlichen Netzwerkes
- Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, Netzwerken und Dienstleistern
- Konzeption, Planung und Organisation von fachbezogenen Veranstaltungen
- Teilnahme an relevanten Veranstaltungen
e) Dokumentation der Projektergebnisse

Unser Angebot

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet 30.09.2022.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle. Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Eine Promotionsmöglichkeit besteht nicht.

Die Stelle ist bewertet mit TV-L 13.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Die RWTH bietet im Rahmen eines Universitären Gesundheitsmanagements eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten (z. B. Hochschulsport) an. Ebenso besteht ein umfangreiches Weiterbildungsangebot und es wird ein Jobticket angeboten. Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung

Nummer: 33823
Frist: 09.05.21
Postalisch: RWTH Aachen
Lehrstuhl und Institut für Städtebau
Wüllnerstraße 5b
52062 Aachen
E-Mail: E-Mail schreiben
Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an office@staedtebau.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.

 

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (w/m/d)

Stadt Kultur Bauen

Lehrstuhl und Institut für Städtebau

Unser Profil

Der Lehrstuhl und das Institut für Städtebau befassen sich mit den komplexen urbanen Strukturen - vom regionalen und gesamtstädtischen Kontext, über die Ebene des Quartiers bis zum Gebäude. Basierend auf dem historisch gewachsenen Bestand liegt der Fokus auf der Gestaltung und dem Weiter- und Umbau zukunftsfähiger Städte und Quartiere unter Berücksichtigung ihrer technischen, ökologischen, ökonomischen und soziokulturellen
Rahmenbedingungen. Technische Innovationen, Digitalisierung und Globalisierung verändern die Wohn- und Arbeitswelt sowie insgesamt das Nutzungsgefüge von urbanen Strukturen. Dabei kommt dem Städtebau die Aufgabe zu, mit dem Blick auf die Raumrelevanz dieser Veränderungsprozesse die bestmögliche Umwelt für alle zu entwerfen und zu gestalten.
Der Kern der Lehre ist das städtebauliche Entwerfen. Es werden die typologischen Bausteine der Stadt und deren stadtbaugeschichtliche Genese sowie unterschiedliche Methoden des städtebaulichen Entwerfens und verschiedene Gestaltungsprinzipien vermitteln. Das Wissen um die Komplexität von Stadtgestaltung und das Knowhow über die unterschiedlichen Instrumente und Verfahren sind die Voraussetzung, um eine eigene Haltung entwickeln zu können. Der im Aufbau befindliche, internationale Master Urban Design »Transforming City Regions« wird in Kooperation mit europäischen, amerikanischen und japanischen Universitäten das Wissen über weltweite Transformationsprozesse vermitteln. Lehre und Forschung sind hier eng miteinander verzahnt.

Die am Lehrstuhl und Institut angebundene Fachgruppe Städtebauliche Denkmalpflege beschäftigt sich mit dem »Gedächtnis« der Stadt, dem Stellenwert der historischen Bausubstanz für die Identität der Stadt sowie der Stadtentwicklung von morgen. Akteure aus Universität, Wissenschaft und Praxis schlagen mit ihren Aktivitäten, u.a. einer jährlichen Konferenz zur Städtebaulichen Denkmalpflege und einer Schriftenreihe »Beiträge zur Städtebaulichen Denkmalpflege«, eine Brücke zwischen Lehre, Forschung und Planungspraxis in den Kommunen.

Der Forschungsverbund »Stadt Kultur Bauen« verfolgt das Ziel, in einem internationalen und interdisziplinären Dialog neue Ansätze zu einem nachhaltigen Umgang mit dem baukulturellen Erbe im postsowjetischen Raum zu entwickeln. In vier Teilprojekten nimmt das Projekt unterschiedliche Städte in Russland im Schnittfeld von Kultur-, Geschichts-, Sozial-, Planungs- und Umweltwissenschaften in den Blick. Am Beispiel von ausgewählten Stadtquartieren aus den vorsozialistischen und sozialistischen Epochen des späten 19. und des 20. Jahrhunderts wird untersucht, welche vergangenheits- und gegenwartsbezogenen Werte den vielfältig bedrohten Wohnbaubeständen zugeschrieben werden. Ansätze der Denkmalpflege und Stadtplanung sowie des zivilen Engagements werden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit im Sinne nachhaltiger Entwicklung der Quartiere analysiert. Der Forschungsverbund fördert die postsowjetischen Regionalstudien, stärkt das interdisziplinäre Forschungs- und Praxisfeld der erhaltenden Stadtentwicklung und zielt auf die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ihr Profil

Eine Promotion wird vorausgesetzt.

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) in den Planungs-, Kultur-, Geschichts-, Sozial- und/oder Umweltwissenschaften;
  • Besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, welche Sie nachweisen durch Publikationen und die Qualität Ihrer abgeschlossenen Promotion.
  • Besonderes Interesse und Vorkenntnisse in einem und mehreren Themenfeldern des Forschungsverbundes. Bitte legen Sie Ihre Vertiefung im Bereich der Regionalstudien und /oder städtebaulichen Denkmalpflege dar.
  • Erfahrungen und Kompetenzen in der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit in Wissenschaft und/oder Praxis;
  • Zudem verfügen Sie über sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift. Deutschkenntnisse sind erforderlich.

Ihre Aufgaben

Wir suchen in diesem Projektkontext ein/e Post-Doktorand*in für die Querschnittsaufgaben des Forschungsverbundes.
Dazu zählen:

  • die interdisziplinäre Theoriebildung im Bereich der postsowjetischen Regionalstudien und erhaltenden Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit den vier Teilprojekten des Verbundes;
  • die Konzeption und Organisation des transdisziplinären Dialoges und Austausches im Themenfeld des Verbundes, und insbesondere auch
  • die Koordination und Zusammenarbeit mit dem internationalen und interdisziplinären Expertenbeirat des Verbundes.

Unser Angebot

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigtenverhältnis.

Die Stelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und befristet 31.03.2024.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit drei Viertel der regelmäßigen Wochenarbeitszeit. Eine Aufstockung auf eine 100%-Stelle ist ggfs. möglich.

Die Stelle ist bewertet mit EG 13 TV-L.

Die RWTH ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Die RWTH bietet im Rahmen eines Universitären Gesundheitsmanagements eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten (z. B. Hochschulsport) an. Ebenso besteht ein umfangreiches Weiterbildungsangebot und es wird ein Jobticket angeboten. Die Stellenausschreibung richtet sich an alle Geschlechter. Wir wollen an der RWTH Aachen University besonders die Karrieren von Frauen fördern und freuen uns daher über Bewerberinnen. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern sie in der Organisationseinheit unterrepräsentiert sind und sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung

Nummer: 33825
Frist: 23.05..2021
Postalisch: RWTH Aachen
Lehrstuhl und Institut für Städtebau
Wüllnerstraße 5b
52062 Aachen
E-Mail: E-Mail schreiben
Gerne können Sie Ihre Bewerbung auch per E-Mail an office@staedtebau.rwth-aachen.de senden. Bitte beachten Sie, dass Gefährdungen der Vertraulichkeit und der unbefugte Zugriff Dritter bei einer Kommunikation per unverschlüsselter E-Mail nicht ausgeschlossen werden können.