Stegreif | Mobile Infrastruktur - Temporäre E-Bike-Stationen in Aachen (FEN)

  Velocity Urheberrecht: Lehrstuhl und Institut für Städtebau  

Die Mikromobilität wird zusammen mit der Elektrifizierung zu tiefgreifenden Veränderungen in der urbanen Fortbewegung führen. Velocity Aachen hat schon vor Jahren auf die Entwicklung eines Ebike-Sharing Systems gesetzt und sich in Aachen sichtbar platziert. Als Unternehmen möchte sich Velocity weiter entwickeln und weitet derzeit ihr Angebot in andere Städte aus (Ravensburg, Düsseldorf).

Zukünftig sollen die Stationen aber weiteren Ansprüchen gerecht werden können. Als Teil einer städtischen Infrastruktur sollen sie im öffentlichen Raum einen Mehrwert anbieten (bspw. auch mit integrierter Paketstation, E-Car-Sharing-Angeboten, etc.). Außerdem sind je nach Ortssituation unterschiedliche Funktionalitäten anzubieten. Eine Velocitystation in Hamburg Hafencity wird andere Anforderungen erfüllen müssen als eine in Zürich oder in Rom. Hinzu kommt der zeitliche Faktor: Bei Großveranstaltungen könnten zur Verfügung gestellte Velocitystationen ein zusätzlicher Service für die Besucher sein; in noch nicht gut mit ÖPNV erschlossenen, aber bereits bewohnten Neubaugebieten könnten temporär aufgestellte Stationen den Wohnwert, die Zufriedenheit und die Erreichbarkeit erhöhen; bei (zu) großem Aufwand des örtlichen Anschlusses an das Stromnetz bieten mobile Stationen einen unkomplizierten Zugang zur elektrischen Mobilität und weiteren Funktionen.

Es werden also Ideen für ein modulares System, dass sowohl ortsfest, als auch mobil und autark sein kann, gesucht. Die Rahmenbedingungen werden bei der Einführung erklärt (Ortswahl, Umfang, Spezifikationen, grundsätzliche Anforderungen an die Stationen).

Denkfabrik Mikromobilität

Der Stegreif wird als Wettbewerb durchgeführt.

  1. Preis: 500,- €
  2. Preis: Velocity Jahresabo für jedes Teammitglied
  3. Preis: Velocity Monatsabo für jedes Teammitglied

Es wird eine Betreuung angeboten und es können auch Gruppen mit bis zu drei Personen teilnehmen.

 

Daten

  • Ausgabe 17.10. 10:00 im SG301
  • Abgabe 30.11. bis 12:00 mittags als PDF-Upload
  • Präsentation und Preisverleihung am 05.12. ab 10:00h im Lehrstuhl für Städtebau

Kontakt

Telefon

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+49 241 80 95023

E-Mail

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Fragen und Antworten zu dem Wettbewerb

Wird es für die Abgabe eine Vorlage geben?

Für beide Formate (A0 und A1) wird es eine InDesign-Vorlage geben.

Wie groß sollten die technischen Module sein?

Es sollte mit einem einzelnen Batteriemodul gerechnet werden, dass die Ausmaße 500 x 400 x 200 mm hat.

Es wird zudem ein Schaltschranksystem für die Steuerungs- und Ladeelektronik benötigtAusmaße ca. 1200mm x 300mm x 200mm

Welche Voraussetzungen gelten für ein PV-Dach?

Mindestfläche für Solarmodule: 10m²

Mindestbreite für Solarmodule: 2 m;

Neigung: 30° (Winkel zwischen dem Boden und den Solarmodulen);

Ausrichtung der Solarmodule: Süden

Die Module sollten idealerweise zu keinem Zeitpunkt des Tages verschattet sein, wenn doch, dann nicht dauerhaft und nur zum kleinen Teil; 

Wie groß sollte die Station maximal sein?

Es sollte von einer max. verfügbaren Fläche um 25m2 ausgegangen werden, wobei kontextbezogen davon abgewichen werden kann. Hintergrund der 25m² sind die aktuellen Erfahrungen mit verdichteten Innenstadtbereichen, jedoch könnten je nach Standort durchaus auch größere Stationen denkbar sein, die bspw. auch mit mehreren "Inseln" für die Module gestaltet werden kann.

Für eine Station mit 6 E-Bikes werden aktuell ca. 9m2 benötigt

Gibt es eine Mindestanzahl an Stellplätzen?

Mindestens 6 Stellplätze sollten vorgesehen werden

Quote von Stellplätzen zu E-Bikes ca. 1,75:1,00